Schwoijer Run & Drink

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Hier ist die Ergebnisliste 2026

Urkunden werden dieses Jahr nicht ausgedruckt. Ihr werdet sie im Lauf der nächsten Woche entweder per E-Mail bekommen oder hier auf der Website zum Download.

29. Schwoijer Run & Drink – Petrus hatte ein Einsehen, der Durst keine Chance!

Wenn sich am Sportgelände des TV Schweinheim wieder jede Menge laufbegeisterte Bierfreunde, verkleidete Gestalten und ambitionierte Flaschenakrobaten versammeln, dann kann das nur eines bedeuten: Es ist wieder Zeit für den legendären Schwoijer Run & Drink!

Am 10. Oktober 2026 ging die Kultveranstaltung bereits in ihre 29. Runde. Insgesamt 70 Zweierteams erreichten das Ziel und bewiesen einmal mehr, dass fünf Kilometer Laufen und eine ordentliche Portion Schwind-Bier durchaus zusammenpassen.

Petrus zeigt sich von seiner spendablen Seite

Noch in den Tagen vor dem Wettkampf sah es so aus, als müsste man die Laufstrecke eher mit Schwimmflügeln als mit Laufschuhen bewältigen. Die Wetterprognosen verhießen jedenfalls wenig Gutes.

Doch Petrus hatte offenbar selbst Lust auf ein kühles Helles und ließ rechtzeitig die Wolken beiseiteschieben. Bei angenehmen 16 Grad, gelegentlichem Sonnenschein und idealen Lauftemperaturen herrschten nahezu perfekte Bedingungen.

Lediglich kurz vor dem Start gab es einen etwa fünfminütigen Regenschauer – vermutlich eine letzte Generalprobe für die Flüssigkeitsaufnahme. Allerdings von oben und in der falschen Geschmacksrichtung.

Flasche leer – aber ganz vorne!

Sportlich wurde auch dieses Jahr wieder einiges geboten. Wer glaubt, beim Run & Drink werde nur gemütlich gejoggt und zwischendurch ein Bierchen gezischt, wurde eines Besseren belehrt.

Mit einer beeindruckenden Zeit von 22:49 Minuten holte sich das Team „Flasche leer“ mit Tim Bräutigam und Benjamin Ertler den Gesamtsieg. Bräutigam, bereits in den Vorjahren ganz vorne dabei, bewies damit, dass er auch mit neuem Teampartner nichts von seiner Schnelligkeit eingebüßt hat. Der Teamname war jedenfalls Programm – zumindest hinsichtlich des Flascheninhalts.

Auf Platz zwei landeten die „Viktoria Vollgastronauten Waloscheff“ (Stefan Brand und Philipp Sell) in 24:20 Minuten, gefolgt von „We Want to Drink Free“ (Oliver Elbert und Lukas Strohm) in 24:32 Minuten. Ob Letztere tatsächlich kostenlos trinken durften, ist nicht überliefert. Schnell waren sie jedenfalls!

Bei den Damen hatten die „Prosecco Zebras“ (Larissa Menzel und Theresa Mracek) mit 32:56 Minuten die Nase vorn. Dahinter folgten die „Promille Prinzessinnen“ und die „Turbo-Turtles“, die ihrem Namen zum Trotz ebenfalls ordentlich Tempo machten.

Die Mixed-Wertung entschieden „Susi & Strolch“ (Susanne Waschulewski und Bernd Schneider) in starken 27:05 Minuten für sich. Auf den weiteren Plätzen folgten „Die Durstigen Zwei“ und die „Promille-Pacer“.

We will, we will DRINK you!

Einmal mehr zeigte sich: Beim Schwoijer Run & Drink zählt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch der modische Auftritt. Und der war wieder einmal ausgesprochen sehenswert!

So gab sich niemand Geringerer als Freddie Mercury die Ehre. Ob er unterwegs „We Are the Champions“ oder eher „Another One Bites the Dust“ im Kopf hatte, ist nicht bekannt. Für ordentlich Queen-Feeling war jedenfalls gesorgt.

Auch Asterix und Obelix hatten den Weg von ihrem gallischen Dorf nach Schweinheim gefunden. Statt Zaubertrank gab es allerdings Schwind-Bier. Ob Miraculix diese Rezeptänderung gutgeheißen hätte, darf bezweifelt werden.

Besonders romantisch wurde es bei einem Herrenteam, das als Brautpaar mit gleich zwei Bräuten im weißen Hochzeitskleid antrat. Getreu dem Motto: „Bis dass der Durst uns scheidet!“ Eine der beiden Bräute hatte sogar eine längere Anreise hinter sich: Sie gehörte zu einer Gruppe von Teilnehmern aus dem Allgäu. Offenbar hat sich der legendäre Ruf des Schwoijer Run & Drink inzwischen bis in den tiefen Süden Bayerns herumgesprochen. Für die große Liebe – oder zumindest für ein gutes Bier – nimmt man eben auch eine längere Anreise in Kauf. Ob die beiden nach dem Zieleinlauf auch noch den Brautstrauß geworfen haben, ist nicht bekannt.

Sogar einige Mönche hatten offenbar eine Sondergenehmigung ihres Klosters erhalten. Schließlich weiß man spätestens seit dem Mittelalter: Flüssiges bricht das Fasten nicht!

Dazu kamen zahlreiche weitere fantasievolle, schräge und ausgesprochen kreative Kostüme. Wieder einmal zeigte sich, dass beim Run & Drink manche Teilnehmer mehr Zeit in die Kostümvorbereitung investieren als ins Lauftraining – und das ist ausdrücklich erwünscht!

Am Ruhstock war der Bär los!

Auch entlang der Strecke herrschte wieder beste Stimmung. Besonders am ersten Trinkpunkt nach einem Kilometer, am Ruhstock, war ordentlich was geboten.

Hier wurden die Teams lautstark angefeuert, ihre Trinkkünste fachmännisch begutachtet und so manche Trinkpause mit begeistertem Applaus begleitet.

Schließlich ist der Run & Drink einer der wenigen Wettkämpfe, bei denen man an der Verpflegungsstation nicht einfach vorbeilaufen kann – und bei denen die Flüssigkeitsaufnahme über Sieg oder Niederlage entscheidet.

Während die einen ihre Flaschen in rekordverdächtiger Geschwindigkeit leerten, ließen sich andere etwas mehr Zeit. Schließlich soll man ein gutes Bier ja auch genießen. Und spätestens am Ruhstock wurde klar: Hier geht es nicht nur um Bestzeiten, sondern vor allem um den Spaß an der Sache!

70 Teams, jede Menge Spaß und ein bisschen Muskelkater

Und wer glaubte, mit dem Zieleinlauf sei die Veranstaltung vorbei, der kennt den Schwoijer Run & Drink schlecht! Denn mindestens genauso wichtig wie das sportliche Geschehen ist das gemütliche Beisammensein danach.

Bei einem kühlen Getränk wurde gefachsimpelt, gelacht, über verpasste Bestzeiten diskutiert und so manche Heldentat an der Flasche noch einmal ausführlich analysiert. Alte Freunde trafen sich wieder, neue Bekanntschaften wurden geschlossen und die eigenen Leistungen gebührend gefeiert – ganz egal, ob man nun als Erster oder Letzter ins Ziel gekommen war. Genau diese lockere, fröhliche und unkomplizierte Atmosphäre macht den besonderen Charme des Schwoijer Run & Drink aus. Denn am Ende zählt nicht nur die Zeit auf der Ergebnisliste, sondern vor allem die schöne gemeinsame Zeit!

Ob ambitionierte Spitzenläufer, erfahrene Run-&-Drink-Veteranen oder Teams, bei denen der Spaß eindeutig vor der sportlichen Höchstleistung stand: Die 29. Auflage bot wieder die perfekte Mischung aus sportlichem Ehrgeiz, Kreativität und Geselligkeit.

Dabei zeigte sich einmal mehr, dass es beim Schwoijer Run & Drink nicht unbedingt darauf ankommt, als Erster ins Ziel zu kommen. Hauptsache, man kommt überhaupt an!

Fazit: Schwoije kann's einfach!

Der 29. Schwoijer Run & Drink war wieder einmal ein voller Erfolg. 70 Teams im Ziel, tolle Kostüme, großartige Stimmung, bestes Laufwetter und jede Menge gute Laune – was will man mehr?

Ein riesiges Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die vor, während und nach der Veranstaltung dafür gesorgt haben, dass alles reibungslos lief. Ebenso an alle Zuschauer, Anfeuerer und natürlich an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die diese Veranstaltung seit drei Jahrzehnten zu etwas ganz Besonderem machen.

Und eines steht schon jetzt fest: Auch bei der 30. Auflage im nächsten Jahr werden wieder sportliche Höchstleistungen, kreative Verkleidungen und jede Menge Schwind-Bier gefragt sein.

In diesem Sinne: Prost auf 29 Jahre Schwoijer Run & Drink!

Hang loose – und bis zum großen Jubiläum 2027!